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Website selbst bauen oder erstellen lassen? Baukasten vs. Profi

Thomas Schwabauer · · 3 Min. Lesezeit
Webdesign-Arbeitsplatz mit Website-Layouts – Titelbild „Baukasten vs. Profi“

„Soll ich meine Website mit einem Baukasten selbst bauen oder besser einen Profi beauftragen?“ – diese Frage stellen sich fast alle kleinen Unternehmen und Selbstständigen am Anfang. Beide Wege sind legitim, aber sie führen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Hier der ehrliche Vergleich, damit Sie für Ihre Situation die richtige Entscheidung treffen – ohne Marketing-Versprechen.

Die zwei Wege im Überblick

  • Website-Baukasten (z. B. Wix, Jimdo, IONOS): Sie wählen eine Vorlage und füllen sie per Drag-and-drop selbst mit Inhalten. Günstiger Einstieg, keine Programmierkenntnisse nötig – aber Sie machen die Arbeit und sind an das System gebunden.
  • Profi beauftragen (z. B. mich): Sie beschreiben, was Sie brauchen, ich übernehme Konzept, Design, Technik und SEO. Maßgeschneidert, mit persönlicher Beratung – dafür eine einmalige Investition statt reiner Monatsgebühr.

Baukasten vs. Profi – der direkte Vergleich

KriteriumWebsite-BaukastenProfi (ich)
Einstiegskostenniedrigeinmalig ab ca. 1.200 €
Laufende KostenAbo, ca. 10–25 €/Monatnur Domain + Hosting (ca. 50–150 €/Jahr)
Ihr Zeitaufwandhoch – Sie bauen & pflegen selbstgering – Sie liefern nur Input
DesignVorlagen, begrenzt anpassbarindividuell, auf Ihre Marke zugeschnitten
SEOGrundfunktionen, oft limitiertvon Grund auf optimiert
Funktionennur was der Baukasten bietetfrei erweiterbar (Shop, Buchung …)
Kontrolle & Eigentuman den Anbieter gebundengehört komplett Ihnen
Ideal füreinfache Seite, knappes Budgetprofessioneller Auftritt, der Kunden gewinnt

Wann ein Baukasten ausreicht

Ein Baukasten ist eine vernünftige Wahl, wenn …

  • Sie eine einfache Visitenkarten-Website mit wenigen Seiten brauchen,
  • das Budget sehr knapp ist und Sie die Zeit zum Selbermachen haben,
  • die Website eher „Pflicht“ als Vertriebskanal ist,
  • Sie mit Vorlagen-Design und begrenzten Anpassungen gut leben können.

Ehrlich gesagt: Für einen Verein, ein Nebenprojekt oder den allerersten Start kann das völlig genügen.

Wann sich ein Profi lohnt

Sobald die Website Kunden gewinnen soll, verschiebt sich die Rechnung. Ein Profi lohnt sich, wenn …

  • Sie ein individuelles, markengeprägtes Design wollen (kein Vorlagen-Look),
  • Sie über Google gefunden werden müssen (echte SEO statt Grundfunktionen),
  • Sie besondere Funktionen brauchen (Shop, Buchung, Schnittstellen),
  • Sie keine Zeit haben, sich selbst einzuarbeiten und laufend zu pflegen,
  • Sie einen festen Ansprechpartner statt Support-Warteschlange wollen.

Der oft unterschätzte Punkt ist die eigene Zeit: Ein Baukasten ist nur scheinbar „kostenlos“, wenn Sie viele Stunden mit Einarbeitung, Design-Frust und Pflege verbringen – Zeit, die in Ihrem eigentlichen Geschäft fehlt.

Und die Kosten?

  • Baukasten: geringer Einstieg, dafür dauerhaft ein Abo (ca. 10–25 € pro Monat) – über Jahre summiert sich das, und die Website bleibt an den Anbieter gebunden.
  • Profi: eine einmalige Investition (professionelle Firmenwebsites starten bei mir ab ca. 1.200 €), danach nur noch günstige laufende Kosten für Domain und Hosting. Die Website gehört Ihnen – inklusive aller Zugänge.

Details zu Paketen und Leistungen finden Sie auf der Leistungsseite zur Unternehmenswebsite und im Beitrag „Was kostet eine Website 2026?“. Wie Sie Ihre Website rechtssicher machen, zeigen die 7 DSGVO-Punkte.

Fazit

Es gibt kein pauschales „besser“ – es kommt auf Anspruch und Ziel an. Als Faustregel: eine einfache Visitenkarten-Seite ohne große Ansprüche lässt sich mit einem Baukasten selbst umsetzen. Soll Ihre Website professionell wirken, gefunden werden und Kunden gewinnen, ist ein Profi die bessere Investition – gerade weil Sie dabei kaum eigene Zeit investieren müssen.

Unsicher, was für Ihr Unternehmen sinnvoll ist? Fragen Sie unverbindlich an – ich sage Ihnen ehrlich, welcher Weg zu Ihnen passt, auch wenn das im Einzelfall der Baukasten ist.